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Einweihung der Windräder von Offenbach mit Windparkfest

Grußwort von Hans-Joachim Ritter

 

 

 

 

 

 

Presseerklärung

EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz lehnt Kohlekraftwerk ab

 

Zum geplanten Kohlekraftwerk von EnBW auf der Insel Grün bei Germersheim nimmt die EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz in Abstimmung mit ihrem Netzwerkpartner Kreis Germersheim wie folgt Stellung:

 

Zweifellos besteht nach wie vor ein hoher Energiebedarf zur Deckung der Grundlast und Kohle ist, zumal in Deutschland, noch länger verfügbar als Öl und Gas.

 

Dennoch werden all unsere intensiven Bemühungen um Energieeinsparung, Energie-effizienz und um den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien in der Region mit dem Bau eines wir davon aus, dass es kein Null-Emission-Kraftwerk sein wird. Die Bevölkerung des Landkreises und die Menschen auf der badischen Seite werden hiervon betroffen sein.

 

Überdies würde ein solches Kraftwerk auch die Rheinaue-Landschaft nachteilig verändern, wo sich der Landkreis Germersheim intensiv um sanften Tourismus bemüht.

 

Wir appellieren an den Maßnahmenträger, die EnBW, auf ein Kohlekraftwerk auf der Insel Grün zu verzichten.

 

Die Stadt Germersheim muss keineswegs gegen ihren Willen ein solches Kraftwerk akzeptieren. Als Träger der kommunalen Planungshoheit könnte sie kurzfristig eine Veränderungssperre beschließen und eine Änderung des Bebauungsplanes auf den Weg bringen, der die Errichtung und den Betrieb eines Kohlekraftwerks unterbindet.

 

Die UMWELTMESSE SPEYER, die die EA zum ersten Mal in Kooperation mit Mattfeldt & Sänger AG und der Stadt Speyer ausgerichtet hat, war ein voller Erfolg. Die nahezu 60 Aussteller aus der Region waren hoch zufrieden. Über 3.000 interessierte Besucher kamen zur Messe. Energieberatung, neue Heizungsanlagen, unabhängig von Öl und Gas, waren stark gefragt. Als neuen Messetermin wurde bereits der 31.1.-1.2.2009 avisiert.

 

 

 

 

Die Jugendstil- Festhalle in Landau bekommt einen Energieausweis.

 

Dabei wurde das im Jugendstil erbaute und denkmalgeschützte Gebäude von den Energieberatern Dipl-Ing. Andrea Klein und Hans Biehler von der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz energetisch bewertet.

 

Bei der Übergabe an Bürgermeister Thomas Hirsch am Donnerstag erklärte A. Klein

„ Wir haben dies ganz detailliert berechnet, denn bei Nichtwohngebäude werden neben der Heizenergie auch der Energiebedarf für Beleuchtung und Lüftung einschließlich Klimatisierung betrachtet“.

 

Gemäß dem angewandten Referenzverfahren nach DIN V 18599 wurde das Gebäude mit einen Nutzfläche von 6.500m ² in 25 unterschiedliche Zonen aufgeteilt. Dies war nötig, weil die verschiedenen Nutzungen jeweils separat berechnet werden mußten.

 

Der errechnete Energiebedarf nach dem vorgegebenen Referenzverfahren betrug für die Jugendstil-Festhalle primärenergetisch 225,6 kWh/m²/a, der tatsächliche Verbrauch lag bei 185,8 kWh/a.

 

Wie aus dem vorgelegten Bericht hervorgeht, verbraucht die Festhalle ca. 884.000 kWh im Jahr, so viel wie 30 Einfamilienhäuser. Die detaillierte Untersuchung zeigte jedoch auch, dass durch punktuelle Wärmedämmmaßnahmen und Optimierungen der technischen Anlagen noch Energieeinsparpotential in Höhe von 102.000 kWh/a besteht.

 

Die vorgeschlagenen Investitionskosten belaufen sich ca. auf 50.000 €, die eine Ersparnis bei derzeitigem Preisniveau von 7.200 € gegenübersteht.

 

Die Energieberatern Andrea Klein und Hans Biehler stellten im Anschluss die EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz vor. Die EnergieAgentur tritt für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und damit für Energieeinsparung und Energieeffizienz ein, indem sie vorbildliche energieeffiziente und nachhaltige Bauvorhaben als BestPracticeprojekte öffentlichkeitswirksam begleitet.

Mit Vorträgen, Ausstellungen und beteiligen sich die EA-Manager aktiv beim Einsatz neuer Technologien und der Verbreitung regenerativer Lösungen.

 

Sie verwiesen auf den z.Zt laufenden Bauherren-Energie-Effizienz-Wettbewerb mit Anmeldeschluss bis zum 15.05.2008. Hier werden die energieeffizientesten Wohngebäude der Region SÜDPFALZ mit attraktiven Preisen in Höhe von bis zu 3.000,- € belohnt.

 

Details und Anmeldung auf der Homepage:

http://www.energieagentur-sp-nw-suedpfalz.de/aktuell.htm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Jahre EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz - zahlreiche "Leuchtturmprojekte" realisiert

 

„Klimaschutzmaßnahmen kosten pro EU-Bürger pro Woche 3 Euro. Wenn wir aber nichts tun, wird es sehr viel teurer“, erklärte der Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. und der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz (EA), Hans-Joachim Ritter, im Rahmen seiner Rede zu Beginn der Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 5-jährigen Bestehens der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz am Mittwochabend im Historischen Ratssaal der Stadt Speyer. Nur ökologisch nachhaltiges Handeln resultiere in wirtschaftlichem Erfolg. Unter diesem Leitmotiv stehe das bisher erfolgreiche Wirken der EnergieAgentur. Vor zahlreichen Ehrengästen und Partnern verdeutlichte Ritter das Anliegen des Projekts, einem Netzwerk bestehend aus kommunalen Gebietskörperschaften, lokalen Agendagruppen sowie Unternehmen und Planern, dessen weiterer Ausbau jetzt auch vom Bundesamt für Raumordnung und Bauwesen mit 60.000 Euro gefördert wird. 

 

Ziel sei es von Anfang an gewesen, vorbildliche Projekte im Bereich der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien anzustoßen. Es gehe dabei nicht darum, „theoretische Trocken-übungen“ zu machen, sondern Leuchtturmprojekte zu realisieren, „denn das gute Beispiel ist besser als jedes Lehrbuch“, so Ritter.

So konnte er in diesem Sinne auf zahlreiche beispielhafte Projekte der EA-Netzwerkpartner verweisen wie die quartiersbezogenen energetischen Energiekonzepte für das Konversionsgebiet “Quartier Normand” und für die Bebauung des “Alten Schlachthofs” in Speyer oder der “Solarpark Lilienthal” in Lachen-Speyerdorf sowie zahlreiche Windkraftanlagen in der Vorderpfalz.

Es gebe aber noch viel zu tun angesichts so drängender Probleme wie Klimawandel.  Deshalb brauche man dringend weitere Netzwerkpartner, die bereit seien, neue Wege zu gehen. Ritter kündigte an, mit Mitteln des Bundes Wettbewerbe für energiesparende Gebäude auszuloben, in diesem Jahr für Wohngebäude, im nächsten Jahr für Nichtwohngebäude.

„Energieeffizienz ist ohne Frage eines der bedeutendsten kommunalen Handlungsfelder geworden, das Städtebau und intensiv beeinflusst”, bekannte der Speyerer Oberbürgermeister Werner Schineller in seinem Grußwort für die Stadt Speyer, die auch EA-Netzwerkpartnerin ist.

„Mit dem Netzwerk haben sie eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe übernommen”, sagte Professor Dr. Karl Keilen vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium, das ebenfalls EA-Netzwerkpartner ist. Öl und Gas hätten bei Neubauten heute nichts mehr zu suchen.

Als absolutes bundesdeutsches Vorzeigeprojekt bezeichnete Festredner Professor Dr.-Ing. Norbert Fisch, der am Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig lehrt und forscht, das Nahwärmekonzept mit großer Solarthermieanlage auf dem ehemaligen  Speyerer Schlachthofgelände, an dessen Konzepterarbeitung er als Leiter des Steinbeis Transferzentrums Energie-, Gebäude- und Solartechnik, Stuttgart, maßgeblich beteiligt war. Der Ingenieur, der als Solarthermiepapst gilt, unterhält weltweit Planungsbüros, beispiels-weise in Dubai und Shanghai. „Wir müssen aufpassen, dass wir in der Welt nicht den An-schluss verlieren”, warnte er. Energiedesign nannte er sein ganzheitliches Energiekonzept optimierter Gebäudehüllen verbunden mit schlanker, effizienter Technik.

An einigen Beispielen mache Fisch deutlich, dass bereits durch optimierte Einstellungen von Heizungs- und Klimaanlagen sowie der Beleuchtung bei großen Bürogebäuden, bei denen der Stromverbrauch 80 Prozent des Gesamtenergiebedarfs ausmache, neben einer Steigerung des Komforts zu 30 bis 40 Prozent Energieeinsparung führen könne.

„Ich bin wahrscheinlich der erste Solarrentner in Deutschland”, so der Wissenschaftler, denn alleine von Ertrag seiner Solaranlagen könne er gut leben. Es dürfe kein Gebäude ohne Sonnennutzung mehr gebaut werden, auch wenn dies fünf Prozent Mehrkosten bedeute, erklärte der Festredner, der viel Gesprächsstoff für das anschließende small-talk bei Wein und Brezeln lieferte.  

 

 

 

Pressemitteilung:

 

Bund fördert Ausbau der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz

 

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn, bereitete der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. rechtzeitig zu Weihnachten eine positive Über-raschung. - Das von der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. beantragte Projekt  “Ausbau der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz” wurde im Rahmen des Forschungsfeldes “Nationale Stadtentwicklungspolitik” ausgewählt. Dafür wurde der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. aus dem Bundeshaushalt eine Zuwendung bis zum Höchstbetrag von 60.000 Euro aus Mitteln des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus bewilligt. Diese Entscheidung, die wir sehr begrüßen, wird uns helfen, in den nächsten zwei Jahren das Kompetenznetzwerk EnergieAgen-tur Speyer-Neustadt/Südpfalz weiter auszubauen und die Umsetzung von vorbild-lichen energieeffizienten Bauvorhaben zu forcieren”, erklärte der Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V., Hans-Joachim Ritter (Rülzheim).

 

Seit dem Jahre 1998 führt die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. rheinland-pfälzische Energie-Symposien durch. Dabei stellte sich schon früh heraus, dass im Bereich der Themen “Energieeffizienz” und beim Einbau erneuerbarer Energien ein großes Informations- und Erfahrungsdefizit besteht, dass es vor allem an vorbild-lichen Projekten mangelt. Die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. hat sich deshalb vor 5 Jahren entschlossen, ein Kompetenznetzwerk, bestehend aus kommu-nalen Gebietskörperschaften, Kammern (ideelle Netzwerkpartner) und Firmen (för-dernden EA-Netzwerkpartner) als EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz (EA) zu gründen, um durch Netzwerkpartner vorbildliche Projekte im Bereich der Energie-effizienz und erneuerbaren Energien anzustoßen und konkret zu realisieren.

 

Innerhalb des 5-jährigen Bestehens der EA konnten bereits zahlreiche Projekte mit Vorbildcharakter in der Region verwirklicht werden. Nun gilt es, weitere EA-Netz-werkpartner zu gewinnen, die Best-Practice-Projekte realisieren. Ein Weg dahin ist die Auslobung von Wettbewerben für energetisch vorbildlich sanierte oder neu gebaute Wohngebäude und Nichtwohngebäude. Ziel ist der Ausbau der EA durch Gewinnung weiterer EA-Netzwerkpartner (quantitatives Ziel) und eine verstärkte Realisierung von Best-Practice-Projekten (qualitatives Ziel). Dazu gehört die Durchführung von Informationsveranstaltungen mit hochkarätigen Referenten. In Kürze wird die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. Wettbewerbe im Rahmen des Förderprojekts ausloben.

 

 

 

Pressemitteilung:

 

„Best Of“-Preis für Speyerer Kasernenprojekt

 

Das Vorzeigeprojekt der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz, das energetische Sanierungsprojekt der Firma Osika GmbH im Bereich der ehemaligen Kaserne „Normand“ in Speyer, wurde mit einem mit 6.000 Euro dotierten Sonderpreis des Isover-„Best Of“ Awards 2007 ausgezeichnet. Alle Preisträger wurden im Rahmen einer internationalen Veranstaltung am vergangenen Montag in Paris gemeinsam mit den nationalen Gewinnern aus den anderen europäischen Teilnehmerländern geehrt.

 

Nach Ansicht der Fachjury ist es bei diesem Projekt gelungen, ein ehemaliges militärisches Gelände in Speyer zu einem neuen, interessant gestalteten Gebiet umzustrukturieren. Besonderheit bei diesem Projekt sei die Erhaltung der historischen Fassaden mit einer bauphysikalisch sicheren Innendämmung, die technisch mit großer Sorgfalt gelöst wurde und beispielhaften Charakter für diese energetische Lösung im Denkmalbereich habe.

 

Aufgrund der hochenergetischen Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude wurde dieses Best-Practice-Projekt der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz auch seitens der Bundesregierung zu einem Modellprojekt ausgewählt worden. Dies bringt enorme Fördermöglichkeiten für die Käufer mit sich, einerseits ein zinsvergünstigtes Darlehen im CO2 - Gebäudesanierungsprogramm vom max. 50.000 Euro zu derzeit 2,52 % sowie einen Tilgungszuschuss von 20 %, max. 10.000 Euro je Einheit.

Für die Lofts ist der maximale Betrag abrufbar, für die Appartements 30.000 Euro  Kreditbetrag und 6.000 Euro Tilgungszuschuss.

Die Osika GmbH hat die volle Kreditzusage der KfW - Bank für das gesamte Gebäude. Die Kunden erlangen das Darlehen und den Tilgungszuschuss über eine Abtretung

seitens der Osika GmbH. Dies wird vertraglich zugesichert.

So erzielen die Kunden der Lofts einen finanziellen Vorteil von ca. 22.500 Euro, die Kunden der Appartements ca. 13.500 Euro.

 

Nähere Auskünfte erteilt die Firma Osika GmbH (info@osika.de, Tel. 0621/59503-40)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umweltministerin Margit Conrad zeichnet Best-Practice-Projekt der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz aus

 

Mit dem Energie-Plus-Gütesiegel der EOR wurde das Niedrigenergie-Haus der Familie Neurohr in Gommersheim bei Landau, ein Best-Practice-Projekt des EA-Netzwerkpartners Hans Biehler und der Firma DOMA Architekten bauen, Partner der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz,  durch die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad ausgezeichnet. Zum Tag der erneuerbaren Energien überreichte Umweltministerin Margit Conrad die Auszeichnung, die für innovative Ideen und Konzepte bei der Energienutzung vergeben wird.

 

"Dieses Haus verbindet wichtige Anforderungen, die heute an einen Neubau zu stellen sind: den Einsatz von erneuerbaren Energien in einem gut gedämmten Gebäude und die intelligente Verknüpfung verschiedener Systeme mit dem Ziel einer optimalen Energienutzung. Davon profitieren die Hauseigentümer und die Umwelt, denn die Energiekosten sind niedrig und die CO-2-Emissionen ebenso", stellte Umweltministerin Conrad fest.

 

Die Heizung und Warmwasserbereitung in dem 170-Quadratmeter-Niedrigenergiehaus übernehmen eine 10 kW Sole-Wasser-Wärmepumpe, 26 Quadratmeter Solarkollektorfläche sowie ein zwei mal 90 Quadratmeter Erdsolespeicher. Den effizienten Energieeinsatz regelt der "IMMOSOLAR-EnergyManager", der als zentrale Schnittstelle zwischen Sonnenkollektoren, Wärmepumpe, thermoaktiven Bauteilen und den Speichern für eine optimale Verteilung der verfügbaren Energie sorgt.

 

Die vom Solarkollektor aufgenommene Energie wird in das System eingespeist und dort verwaltet. Dabei wird die Energie zunächst zur Brauchwassererwärmung (Kurzspeicher) in die erste Ebene des Kombispeichers eingeleitet, danach in die zweite Ebene zum Heizungspuffer geführt. Die danach noch verbliebene Energie wird in die dritte Ebene, den Erdspeicher (Langzeitspeicher), eingelagert. Durch diese stufenweise Abladung in verschiedenen Temperaturebenen ist gewährleistet, dass die Rücklauftemperatur zum Kollektor sehr niedrig ist. Der Kollektorwirkungsgrad ist deutlich erhöht und der größte Teil des solaren Ertrages verbleibt zur Energienutzung im System. Die Wärmepumpe wird entweder direkt über den Solarkollektor und/oder den Erdspeicher betrieben und ergänzt den solaren Ertrag.

Bisher wurden in Rheinland-Pfalz 17 Energie-Plus-Gütesiegel der EOR vergeben - in Gommersheim für das EnergyManagementSystem.

 

Mit Hilfe des Managementsystems lässt sich das Haus ganzjährig beheizen und Warmwasser herstellen, lediglich für die Wärmepumpe entsteht ein Stromverbrauch in Höhe von rund 2100 kWh pro Jahr  (entspricht jährlich ca. 12 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche).

 

Gegenüber einem Haus, das nach den Anforderungen der Energieeinsparverordnung gebaut wurde reduziert sich der CO2-Ausstoß um über 75%. Bei Investitionen in Höhe von rund 35.000 Euro beträgt die Amortisation 10 bis 12 Jahre gegenüber Öl (ohne Berücksichtigung eventueller Energiepreissteigerung).

 

Conrad: "Jedes Haus, das heute neu gebaut wird, sollte für Heizung und Warmwasser erneuerbare Energien nutzen. Es muss darum gehen, das umzusetzen, was wirtschaftlich geboten ist. Nur so ist eine dauerhafte Kostenbelastung durch hohen Energieverbrauch zu verhindern."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz auf der Wirtschaftswoche Landau aktiv

 

In Halle 14 der Wirtschaftswoche Landau, die bis zum 11. März 2007 läuft, befindet sich ein Info-Stand der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz. Während der Messe kann der Stand täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr besucht werden.

Auf dem Foto sind zu sehen: EA-Netzwerkpartner Hans Biehler, EA-Vorsitzender Hans-Joachim Ritter, Bernd Dollt, Chef des EA-Netzwerkpartners DOMA Massivhaus GmbH, Speyer und die EA-Managerin Andrea Klein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Großes Interesse am Neujahrsempfang der Stiftung für Ökologie und Demokratie und der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz im Energieberatungszentrum Kandel

 

Zahlreiche Besucher folgten der Einladung der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. und der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz (EA) in das Energieberatungs-zentrum des EA-Netzwerkpartners Pfalzwerke AG nach Kandel.

 

Der Stiftungs- und EA-Vorsitzende Hans-Joachim Ritter ging in seiner Ansprache auf den Klimawandel und seine globalen Konsequenzen im Jahr 2006 ein. Er forderte einen weitreichenden Klimaschutz, der u.a. aus Initiativen für mehr Energieeffizienz und der Weiterentwicklung erneuerbarer Energien bestehen.

 

Dipl.-Ing. Walter Kirsch, Leiter des Pfalzwerke-Energieberatungszentrums, informierte über Wärmepumpen als Alternative zu Öl- und Gasheizungen.

 

Felix Rieser, Chef des EA-Netzwerkpartners Soltech, beriet einige Besuchergruppen über Solaranlagen. Die Firma Soltech stellt im Energieberatungszentrum ihre Solarmodule dauerhaft aus. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag der offenen Tür im Lofthaus Fresco

 

Am 30.09.2006 lud Firma Osika zu einem Tag der offenen Tür im Quartier Normand, Franz Schöberl- Str. 1 in Speyer ein.

 

Dabei wurde das fast fertig gestellte Lofthaus Fresco der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin Beate Schneider richtete Andrea Klein von der EnergieAgentur Speyer-Neustadt-Südpfalz als Vertreterin des Vorsitzenden Hans- Joachim Ritter ihr Grußwort an die zahlreichen Besucher.

 

Dabei stellte sie heraus, wie wichtig es ist, ökologisch zu bauen, alte Bausubstanz zu sanieren statt Abriss und Neubau zu favorisieren. Historische Gebäude, besonders diese denkmalgeschützte Kaserne führen zu außergewöhnlichen Grundrissen und individuellen Wohnformen, auf diesem Gelände entstehe ein Quartier besonderer Art.

 

Die EA hat den langjährigen Netzwerkpartner Firma Osika schon bei zahlreichen Bauvorhaben begleitet, so beim Tag der offenen Tür am 29. Januar 2004 wo das ehemalige Wachhaus, die „Villa Ruland“, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, oder ein Jahr später am 19. Januar 2005, an dem die „Villa Sophie“ besichtigt werden konnte.

 

Denn die EA unterstützt Vorhaben, die energieeffizient ausgerichtet sind, regenerative Energien zum Einsatz bringen und in ihrer Anwendung auch zukünftig sparsam mit Energie umgehen.

 

Der langjährige Netzwerkpartner Firma Osika hat mit ihrer Bauphilosophie diese Ziele wie  bei ihren bisherigen Bauvorhaben bereits umgesetzt.

 

Durch den Einsatz von

o        Heizwärme  und Warmwasser durch Nahwärmeversorgung, basierend auf Biomasse und Solarthermie

o        Innenwanddämmung und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

wird der vorgeschriebene Niedrigenergiestandard deutlich unterschritten, die CO2- Emissionen verringern sich erheblich gegenüber einem vergleichbaren Standardgebäude.

 

Frau Andrea Klein führte weiter aus, dass fast 80 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland vor 1979 erbaut wurden, schätzungsweise 100.000  Wohneinheiten im Raum Speyer-Neustadt-Südpfalz. Hier bestehe dringender energetischer Sanierungsbedarf, dies schaffe Arbeitsplätze in unserer Region.

 

Im Anschluss an ihre Grußworte erläuterte der Architekt Armin Schäfer die Details der Anlage und Herr Oberbürgermeister sprach über das „ zukunftorientierte Energiekonzept der Stadt Speyer für die Kaserne Normand“ und die allgemeine Stadtentwicklung von Speyer.

 

 

 

 

Einweihung der Windräder Schwegenheim / Römerberg

 

Bei wunderschönem Spätsommerwetter hat die EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Süd-pfalz (EA) hat am Sonntag, den 24. September, die Windräder Schwegenheim und Römerberg zusammen mit dem EA-Netzwerkpartner, der Firma juwi GmbH, bei großer Beteiligung der Bevölkerung eingeweiht.

 

Der EA-Vorsitzende Hans-Joachim Ritter begleitete zunächst eine größere Gruppe von Radfahrern ab Heiligenstein, vorbei am Windrad Berghausen, zu den Windrädern von Schwegenheim, wo die offizielle Einweihung stattfand. In seiner Rede hob Ritter hervor, dass die 3 Schwegenheimer Windräder seit Inbetriebnahme Ende 2005 rund 4 Mio. Kwh in das Netz eingespeist haben. Das Römerberger Windrad, das seit April am Netz sei, habe bisher 750.000 kwh sauberen Strom produziert. In einem normalen Windjahr könnten die 4 Windräder einen Stromjahresbedarf für 3.600 Haushalten produzieren. Dadurch könnten 8.300 Tonnen des Treibgases Kohlendioxid vermieden werden.

 

Gerade im Hinblick auf die Begrenztheit der fossilen Energiereserven sprach sich der EA-Vorsitzende mit Priorität für das Energiesparen und für Maßnahmen der Energieeffizienz aus. „Die beste Energie ist die, die erst gar nicht gebraucht  wird“, erklärte Ritter. Europaweit gäbe es noch ein großes Einsparpotenzial in der Industrie 15 %, in Haushalten 35 % und im Verkehrs 50 %. Im Bereich Speyer – Neustadt und der Südpfalz gäbe es ca. 100.000 energetisch sanierungsbedürftige Wohnungen. Jährlich könnten 160 Mio. Liter Heizöl bzw. 470.000 Tonnen CO2 eingespart werden.Es gebe zu immer viel zu wenige Investoren, die große Altbauten energetisch sanieren. Der EA-Netzwerkpartner, die Firma Osika GmbH, saniere derzeit das alte Normand-Kaserenengebäude in Speyer. Ritter lud die Bevölkerung ein zu einem ‚Tag der offenen Tür’ am kommenden Samstag ab 11.00 Uhr. Dort seien supertolle Loftwohnungen zu besichtigen.

 

Die EA setze auch auf ein Energiemix aus regenerativen Energien wie die Sonne, die schon mehr als 5 Milliarden Jahre scheine und noch weiterhin rund 4,5 Milliarden Jahre ihre Wärme auf die Erde geben wird. Auch  Wind gebe es immer. „Sonne und Wind schicken keine Rechnung!“ Der Rheingraben sei geradezu prädestiniert für die Geothermie. Doch die Entwicklung befinde sich noch in den Kinderschuhen. Erst jetzt sei an der Mainzer Uni ein Institut gegründet worden, um künftig mit mehr Gewissheit Bohrinvestitionen vornehmen könne. In Österreich seien sich die jungen Bauern dessen bewusst, dass die als Energiewirte für Biomasse Geld verdienen können. Weiterhin spiele auch die Wasserkraft eine große Rolle.  Hans-Joachim Ritter wünschte den Anlagen viel Wind.

 

Die Anlagenplanerin, Uschi Monden, überbrachte die Grußworte der Firma juwi GmbH. Der Beigeordnete der Gemeinde Schwegenheim, Werner Hellmann, schilderte den Weg bis es zu den Windanlagen auf der Gemarkung Schwegenheim kam und dass Schwegenheim jetzt 3 neue Wahrzeichen habe. Der Römerberger Bürgermeister Manfred Scharfenberger begrüßte ebenfalls das Projekt durch die Firma juwi GmbH, die sich als seriöser Partner erwiesen habe. Mit Blick auf die Kühltürme von Philippsburg und die Windanlagen erklärte er: „Wir haben hier die verschiedenen Formen der Energiegewinnung vor Augen.“ Er hoffe, dass irgendwann mit der Geothermie noch eine dritte Art dazukomme. Bürgermeister Jürgen Thomas überbrachte die Grüße der Verbandsgemeinde Lingenfeld. Er verwies darauf, dass nun die strommäßige Versorgung in der Verbandsgemeinde gut sei, zumal noch eine Biogasanlage in Lustadt  geplant sei. Für den Rhein-Pfalz-Kreis überbrachte der 1. Kreisbeigeordneter Michael Elster die Grüße und guten Wünsche. Der Landkreis zeige sich offen für die erneuerbaren Energien. Es müsse aber auch dafür gesorgt werden, dass die Windräder „nicht wild aus dem Boden spargeln“, um nicht das Landschaftsbild zu zerstören.

 

Oskar Bentz vom Presbyterium erinnerte in seinen Worten an den Schöpfungsauftrag Auch der kath. Pfarrer, Henry Patrao, mahnte, die Schöpfung zu bewahren und segnete die Windräder.

 

Danach gab es einen Imbiss und Umtrunk. Die Leimersheimer Dorfmusikanten sorgten für gute Stimmung. Bis 18.30 Uhr standen Fachleute Rede und Antwort. Viele Menschen aus Nah und Fern namen die Gelegenheit wahr, einen Blick in das Innere eines Windrades zu werfen.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Windpark Gollenberg eingeweiht

 

Am Sonntag, den 27.08.2006, wurde der Windpark Gollenberg mit neun Windräder eingeweiht. Eingeladen dazu hatten die EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz, der Projektierer des Windparks, die juwi GmbH aus Mainz/Bolanden sowie der Anlagebetreiber Pfalzwind GmbH. Zahlreiche Besucher aus den umliegenden Orten nutzten die Gelegenheit, sich rund um das Thema Windenergie zu informieren.

 

Hans-Joachim Ritter begrüßte die Gäste im Namen der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz  und zeichnete in seiner Rede den politischen Beginn des Windparks nach.

 

Landrat Dr. Fritz Brechtel zeigte sich erfreut, dass regenerative Energien auf dem Vormarsch sind. Diese Anlage sei die größte im Kreis Germersheim.

 

Herr Matthias Willenbacher, Geschäftsführer der juwi GmbH, dankte den drei Gemeinden Bellheim, Rülzheim, Herxheimweyher und den Pfalzwerken, die die Errichtung des Windparks ermöglicht hatten. Es sei falsch, zur Erzeugung von Energien Rohstoffe zu verbrennen, die Zukunft gehöre Energien ohne Rohstoffverbrauch. Er stellte die Prognose auf, dass in fünf Jahren Windstrom billiger zu produzieren sei als Kohlestrom. In zehn Jahren werde Strom aus privaten Solaranlagen billiger sein als der von Energieversorgern. An 12.000 ausgesuchten Standorten könne mit modernen Windkraftanlagen ein Viertel des Strombedarfs erzeugt werden.

 

 

Der katholische Seelsorger der Pfarrei Rülzheim, Herr Fridolin Keilhauer, sprach in seinen Segensworten von der Verantwortung der Menschen mit der Schöpfung bewusst umzugehen. Dazu zählte er auch den Umgang mit erneuerbaren Energien.

 

Grußworte wurden auch vom Ortsbürgermeister der Gemeinde Herxheimweyher, Herrn Bernhard Gadinger, und der Gemeinde Rülzheim, Herrn Hubert Dudenhöffer, gesprochen.

 

Vom Angebot der Rad-Rundfahrt zu den anderen Windkraftanlagen ließen sich viele Gäste begeistern. Hatte doch für diese Nachmittagsstunden der Regen eine Pause gemacht.

 

Die Leimersheimer Dorfmusikanten umrahmten mit flotter Musik den anschließenden Umtrunk.

 

 

 

Eine positive Bilanz zieht die Pfalzwind GmbH nach den ersten Betriebsmonaten. Die neun Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von jeweils 1,5 Megawatt haben im ersten Halbjahr 2006 zusammen rund 12,6 Millionen kWh in das Stromnetz eingespeist. Die technische Verfügbarkeit liegt im Mittel bei 97,6 Prozent.

 

In einem herkömmlichen Windjahr rechnet die Pfalzwind GmbH am Standort Gollenberg mit einem Ertrag von insgesamt rund 27,5 Millionen kWh. Diese Strommenge entspricht in etwa dem Jahresbedarf von rund 8.000 Haushalten. Gleichzeitig könne durch die neun Windräder pro Jahr der Ausstoß von insgesamt rund 17.500 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid vermeiden werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortführung der EA beschlossen

 

Landrätin Theresia Riedmaier begrüßte die Netzwerkpartner der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/

Südpfalz (EA) zum 4. EA-Netzwerktreffen in der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße in Landau. Sie wünschte sich eine stärkere Signalwirkung von beispielhaften Energiesparprojekten und eine noch engere Vernetzung der gesamten Region. Als in Sachen Energieeinsparung und alternative Energien vorbildlich lobte sie die Kindergärten und Schulen des Kreises, insbesondere das Schulzentrum Bad Bergzabern.

 

Der Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. und der EA, Hans-Joachim Ritter, konnte über eine Vielzahl von Aktivitäten der EA seit ihrer Gründung Anfang 2003 berichten. So konnten insgesamt 16 vorbildliche Bauprojekte initiiert und 36 Bildungs-, Informations- und Motivationsmaßnahmen durchgeführt werden. Hauptschwerpunkt der EA sei die Erreichung von Energieeffizienz durch umfangreiche energetische Gebäudesanierungen. Daneben spiele das Thema „regenerative Energien“ eine zunehmend wichtiger Rolle.

 

Als besonderes Vorzeigeprojekt der EA nannte Ritter die energetische Sanierung der ehemaligen Kasernengebäude mit einer Nutzfläche von 8.500 Quadratmeter im Quartier Normand in Speyer durch die Firma Osika GmbH unter den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes und neuer Nutzungskonzepten. Um einen Einblick in die Sanierungsmaßnahmen zu geben, hielt die Prokuristin der Firma Osika GmbH, Beate Schneider, einen Beamervortrag. Die Sanierung des zweiten Gebäudes, der „Villa Sophie“, sei bis Jahresende abgeschlossen. Die EA werde dann mit der Firma Osika zu einem zweiten Tag der offenen Tür einladen.

 

Nachdem die EA als Projekt der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. zunächst auf 3 Jahre konzipiert war, musste entschieden werden, ob die EA zum Jahresende ihre Arbeit einstellt oder diese weiterführt. Einvernehmlich wurde beschlossen, die EA um weitere 3 Jahre fortzuführen.

 

Im Anschluss wurden auch einige neue Bildungsmaßnahmen und konkrete Projekte diskutiert. U.a. ist im nächsten Jahr eine Energietour mit dem Verein „Sonniges Landau“ mit Einkehrmöglichkeiten in Winzerhöfen in Verbindung mit der Besichtigungsmöglichkeit von Photovoltaikanlagen angedacht. Im Hinblick auf den im Januar 2006 vorgeschriebenen Energiepass wird künftig auch die Energie-vor-Ort-Beratung eine besondere Rolle spielen, die die EA anbietet.  Kontakt: Email: klein.andrea@t-online.de oder: siepe@meine-energieberatung.de, Tel. 06323/3964

www.energieagentur-sp-nw-suedpfalz.de

 

 

 

 

EA bietet jetzt Vor-Ort-Energie-Beratungen an

 

 

„Die EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz (EA), bietet ab sofort auch Vor-Ort-Energie-Beratungen an.“ Dies erklärte der Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. und EA-Vorsitzende Hans-Joachim Ritter im Rahmen eines Pressegesprächs im EA-Büro, der darauf hinwies, dass es im Raum Speyer-Neustadt/Südpfalz ca. 100.000 Wohnungen gebe, die in energetischer Hinsicht sanierungsbedürftig seien. Der jährliche Heizenergieverbrauch liege bei ca. 270 Millionen Liter Heizöl und führe zu einem CO2-Ausstoß von ca. 780.000 Tonnen pro Jahr. Nach Auffassung von Ritter und EA-Manager Holger Merkel gebe es ein enormes Einsparpotenzial von 60 %. -  Der Stiftungsvorsitzende erklärte, dass aus diesem Grund die EA ab sofort Vor-Ort-Energie-Beratungen durch zwei anerkannte Energieberaterinnen anbiete. Diese würden für die Bereiche des Landkreises Germersheim und der Stadt Speyer von Dipl.-Ing. Architektin und Energieberaterin Nicole Siepe und für die Bereiche Südliche Weinstraße, Landau und Neustadt durch Dipl.-Ing. Architektin und Energieberaterin Andrea Klein erfolgen. (siehe Foto von links nach rechts: Nicole Siepe, Andrea Klein, Hans-Joachim Ritter). Nicole Siepe und Andrea Klein erläuterten den Leistungsumfang der Vor-Ort-Energie-Beratungen. Diese umfasse eine Bestandsaufnahme. In einem von ihnen zu erstellenden Energiebericht würden auch die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und die möglichen Fördermaßnahmen beschrieben. Für ein Ein- oder Zweifamilienhaus betragen beispielsweise die reinen Beratungskosten 450 € netto. Dazu gibt der Staat einen Zuschuss von 300 €, der durch die Energieberaterinnen beantragt wird.

 

Hans-Joachim Ritter wies darauf hin, dass durch energetische Gebäudesanierungen nicht nur die Heizenergie und das klimaschädliche Treibhausgas CO2, sondern auch die Kosten reduziert würden, zumal abzusehen sei, dass die die Energiepreise weiter steigen werden. Spätestens ab 2006 müsse bei Anwendung der EU-Gebäuderichtlinie in nationales Recht bei Verkauf, Vermietung oder Eigentümerwechsel ein Energiepass vorgelegt werden. Schon jetzt seien die Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV 2004) einzuhalten. D.h. Heizkessel, die vor 1978 eingebaut worden seien, müssen bis 2006 ausgewechselt werden. Außerdem müssen Wärmeverteilungsleitungen und Warmwasserleitungen in ungeheizten Räumen und oberste Geschossdecken zu unbeheizten Bereichen bis Ende dieses Jahres gedämmt sein.

 

Interessierte Hauseigentümer können sich wegen einer Vor-Ort-Energie-Beratung an die Energie

Agentur Speyer-Neustadt/Südpfalz in 67480 Edenkoben, In den Erlen 20, Tel. 06323/7040598, Fax: 06323/7040597, Email: klein.andrea@t-online.de

oder

Tel. 06344/507118, Fax: 06344/507119, Email: siepe@meine-energieberatung.de.

 

 

Ehemaliger Kindergarten wird Gemeindehaus

 

 

Viele Menschen kamen zusammen, als am Sonntag, den 21.01.2007 das neue prot. Gemeindehaus Gommersheim mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang eingeweiht wurde.

 

Bei dem Festgottesdienst bezog sich die Gommersheimer Pfarrerin Frau Horak- Werz auf das Lied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt “ und nahm damit direkt Bezug auf das von Herrn Krumholz geschaffene Schmuckfenster im Flur des neuen Gemeindehauses.

 

Frau Horak- Werz bedankte sich in ihrer Festansprache für die großzügige Spendenbereitschaft und die viele ehrenamtliche Arbeit, die geleistet wurde.

 

Die Glückwünsche zu diesem Umbau überbrachte Dekan Armin Jung sowie die Pfarrerin Elke Wedler- Krüger, ebenso Landrätin Theresia Riedmaier, Verbandsbürgermeister Olaf Gouase und Ortsbürgermeister Lothar Anton.

 

 

Architektin Andrea Klein erläuterte daraufhin die Umbaumaßnahmen:

 

Das Haus verfügt über eine Nutzfläche von 200 m², die nach Süden gerichtete Terrasse hat eine Größe von über 70 m². Behindertengerechte Rampen erleichtern den Zugang.

 

 

 

 

 

Der große Gruppenraum ist teilbar, der ehemalige Toilettenraum und das Büro für die Erzieherinnen wurden in einen zusätzlichen Gruppenraum umgebaut. Aus den ehemaligen Toilettenräumen für die Kindergartenkinder, entstanden moderne Sanitärräume mit einer behindertengerechten Toilette.

 

Durch eine leichte Veränderung des alten Grundrisses konnte die Küche vergrößert, mit einem Gewerbegeschirrspüler ausgestattet, und zusätzlich durch einen Kühlraum ergänzt  werden.

 

 

Der neu geschaffene Thekenbereich rundet die Nutzung des Gebäudes ab. „Dorffeste oder Familienfeiern sind nun möglich, wie auch die Nutzung durch verschiedene Gruppen und Vereine“, betonte die Architektin Andrea Klein.

 

Denn ihr war wichtig, dass der Charakter des Hauses erhalten bleibt. Schließlich handelte es sich um ein Gebäude, das 1969 erbaut wurde und immer noch eine sehr gute Bausubstanz aufweise. Daher wurde die verputzte Außenfassade nur neu gestrichen, die verklinkerten Giebelwände blieben unverfälscht.

 

 

 

 

 

 

Dennoch konnte die energetische Qualität verbessert werden: zusätzlich zum Einbau neuer Fenster ist die Kellerdecke und die Decke zum Dachraum gedämmt. Die Fotovoltaik- Anlage auf dem Süddach sorgt für eine zusätzliche und nachhaltige Einnahmequelle für die Kirchengemeinde.

 

Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf 160.000,--€, davon trägt die Kirchengemeinde den überwiegenden Teil von 86.200 ,--€. Dank der großzügigen Spenden von nahezu 60.000,--€ und dem hohen Maß an Eigenleistung durch die Bürger von Gommersheim war es innerhalb der kalkulierten Kosten sogar möglich Arbeiten auszuführen, die nicht vorgesehen waren. Schließlich belief sich der Anteil der Eigenleistung auf circa. 25.000,-- €. Terrasse und Stellplätze, die in den zweiten Bauabschnitt verschoben waren, konnten bereits jetzt ausgeführt werden.

 

 

Nutzung der Erdwärme für Ein- und Zweifamilienhäuser

 

Am 6. September 2006 fand im Energieberatungszentrum unseres Netzwerkpartners Pfalzwerke AG in Kandel eine Informationsveranstaltung zum Thema „Die Nutzung der Erdwärme für mein Wohnhaus“ statt. Der EA-Vorsitzende Hans-Joachim Ritter über-nahm die Brgrüßung und moderierte die sich an den Vortrag anschließende Diskussion. Das Interesse an dem Thema ‚Erdwärme’ war sehr groß. Der Vortragssaal war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Stühle reichten nicht. Der Leiter des Kandeler Energiebe-ratungszentrums, Dipl.-Ing. Walter Kirsch, erläuterte ausführlich die Erdwärmetechnik und beantwortete alle Fragen mit großer Geduld. www.pfalzwerke.de

 

 

 

Fr., 13, Januar 2006, 18.00 Uhr: Neujahrsempfang der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. der

EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz im

Energieberatungszentrum der Pfalzwerke AG in Kandel mit Neujahrsansprache des Stiftungsvorsitzenden Hans-Joachim Ritter und Vorstellung des Energieberatungszentrums durch Herrn Dipl.Ing. Walter Kirsch

 

 

 

EA ruft am Heizenergiespartag zum Energiesparen auf

 

Anlässlich des 1. bundesweiten Heizenergiespartages am 25. April ruft die EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz alle Hausbesitzer der Region zu energetischen Gebäudesanierungen auf. Ziel dieses Aktionstages ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für Energiesparmaßnahmen angesichts der Tatsache des viel zu hohen Heizenergieverbrauchs bei älteren Gebäuden.

 

„Auch im Raum Speyer-Neustadt/Südpfalz gibt es zur Zeit ca. 100.000 energetisch nicht sanierte Wohnungen“, stellte der EA-Vorsitzende Hans-Joachim Ritter fest. Diese Wohnungen würden  einen jährlichen ca, 270 Millionen Liter Heizöl verbrauchen. Dies entspreche einem CO2-Ausstoß von ca. 780.000 Tonnen pro Jahr. Nach Auffassung der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz bestehe ein Energieeinsparpotenzial von 60 %. Dies bedeute, dass im Raum der Südpfalz jährlich 160 Millionen Liter Heizöl bzw. 470.000 Tonnen CO2 eingespart werden können. Dazu gibt es diverse Fördermaßnahmen und zinsgünstige KfW-Darlehensprogramms.

 

„Wer Heizenergie und Geld sparen will, kann dies am schnellsten über Wärmedämmmaßnahmen erreichen“, erklärte Ritter. Auch durch den Einbau neuer, energiesparender Heizanlagen und Fenstertausch könne ferner eine Menge Energie eingespart werden. Empfehlenswert seien umfassende energetische Gebäudeuntersuchungen durch Energieberater, um den genauen Handlungsrahmen am jeweiligen Gebäude fachkundig zu ermitteln. Auch solche Beratungs-leistungen, die die EA durch ihre Energiemanagerinnen als Service anbietet, können gefördert werden.

 

 

 

 

 

Großes Interesse beim Solartag

 

 

Der 2. Solartag der EnergieAgentur Speyer-Neustadt-Südpfalz am Samstag beim Wohnhaus der Familie Wagner in Herxheim war ein voller Erfolg. Viele Interessenten aus der ganzen Region kamen geströmt, um sich über die dortigen Solaranlagen zu informieren. Aber auch Freibier und Brezeln hat gelockt.

 

 

Der Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. und der EnergieAgentur Speyer-Neustadt-Südpfalz, Hans-Joachim Ritter, der den Solartag eröffnete, begrüßte die zahlreichen Gäste und zog eine positive Bilanz seiner eigenen Photovoltaikanlage in Rülzheim und der Anlage der Familie Wagner nach einem Betriebsjahr. 

 

Die 48 Module umfassende, nach Süden ausgerichtete PV-Anlage der Familie Wagner habe einen Jahressolarertrag von 8.200 kwh erbracht. Die Interessenten konnten sich auch über eine thermische Solaranlage informieren. Für die EA-Netzwerkpartnerin Firma Soltech, Speyer, stand Felix Rieser kompetent Rede und Antwort. Auch Hausherr Konrad Wagner unternahm unermüdlich Haus-führungen. Desweiteren standen die EA-Managerinnen Andrea Klein und Nicole Siepe als Ge-sprächspartnerinnen zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

Windparkfest Minfeld an 7. August 2005 anlässlich der Einweihung von 4 Windkraftanlagen